Celebration ist Preisspitze der Holsteiner Elite-Reitpferdeauktion

Das Spitzenpferd der Elite-Reitpferdeauktion: Celebration v. Cellestial-Chalan kostete 82.000 Euro. (Foto: Bugtrup)

Celebration v. Cellestial-Chalan (Stamm 8810), aus der Zucht der Zuchtgemeinschaft Friedrich/Meyer (Quickborn), war das Spitzenpferd der Elite-Pferdeauktion. Der sechsjährige Wallach hatte sich bereits in Springpferdeprüfungen der Klasse M* und an zweiter Stelle in einer Bundeschampionatsqualifikation platziert.  Er wurde für 82.000 Euro aus dem Besitz von Torsten Wulff (Hagen) an einen Sportstall in Baden- Württemberg verkauft. Aus dem schon mehrfach erwähnten Stamm 776 geht auch der vierjährige Hengst Cubano v. Casall-Acord II hervor,  dessen Mutter Karibik II unter Dirk Ahlmann erfolgreich in Springprüfungen bis zur Klasse S war. Züchter des Braunen ist das Gestüt Eichenhain GmbH (Blender). Er wechselte für 76.000 Euro aus dem Besitz von Anneli Brunckhorst (Hollenstedt) nach Belgien. Der dreijährige Zuccero-Canturo-Nachkomme Zucceros (Stamm 776) wurde für 75.000 Euro zugeschlagen. Die Mutter Shamrock I ist keine Unbekannte. Sie brachte neben dem gekörten Hengst Crunch v. Clarimo (Rolf Göran Bengtsson) schon Dito v. Diarado, der 2014 die Preisspitze der Holsteiner Elite-Auktion gewesen war, und heute international erfolgreich von Cayetano Martinez de Irujo (Spanien) vorgestellt wird. Züchterin des Wallachs Zucceros ist Miriam Kühl (Broderstorf). Die Holsteiner Verband Vermarktung- u. Auktions GmbH (Elmshorn) verkaufte den Schimmel aus ihrem Besitz nach Peru. Neben Deutschland, Belgien und Peru kamen die Käufer aus Australien, Chile, England, der Schweiz und Slowakei. Der Durchschnittspreis für die 43 zugeschlagenen Reitpferde betrug 33.313,95 Euro. „Auch wenn der Durchschnittspreis unter dem des Vorjahres liegt, schließen wir positiv mit der Reitpferdauktion ab. Denn wir konnten eine überdurchschnittlich hohe Verkaufsquote erzielen. Und das, obwohl wir ein deutlich umfangreicheres Lot als in den vergangenen Jahren anbieten konnten“, erklärte Roland Metz anschließend.